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Themen & Sessions

AutorBeitrag

am 24.11.2008 geschrieben am 24.11.2008 geschrieben

"Inge Seibel-Müller":

Ich unterschreibe auch gerne die Aussage von Radiokollege Stephan Halfpapp: "Wir brauchen Spannung, keine Sprechroboter" bei kress.de bzw. radioszene.de vor wenigen Tagen. Das wäre ein guter Diskussionspartner. Und vielleicht Mike Nöcker vom Internetradio QUU.fm?


Großartig, kannst du sie kontaktieren/einladen?

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am 11.12.2008 geschrieben am 11.12.2008 geschrieben

Tiptop! Ich habe die Anregungen hier mal in den Themenkreis "Content-Inhalte-Programm" aufgenommen.

am 11.12.2008 von Rainer Henze bearbeitet.

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am 17.12.2008 geschrieben am 17.12.2008 geschrieben

[quote="Inge Seibel-Müller"]
Ich war am Freitag beim HR. Dort wird gerade an einer neuen Struktur von HR-Info gebastelt. Und wer soll da in Zukunft eine wichtigere Rolle spielen?: der Moderator :-)

So lange der Moderator keinen Einfluss auf die Musik hat, kann sich gar nichts ändern. Musik ist kein Zuckerguss, sondern redaktioneller Bestandteil einer Sendung. Mit Musik trage ich Themen weiter, setze sie in einen Kontext oder karikiere sie.

Lasst uns einfach den Status Quo vergessen und über neue Konzepte nachdenken. Wo sind die Ideen? Die Spielwiesen? Nicht mal im Nachtprogramm bekommt man noch Sendezeit, um neue Dinge auszutesten. Das Format, das Format ... das hat immer Recht.

Deshalb bringen auch Dozenten nichts, die sich aus "gestandenen" Radiologen rekrutieren. Was sollen die uns beibringen? Wie man's nicht macht?

Ich habe festgestellt - mit viel Nachwuchs und auch alten Hasen - dass einfach die Grundlagen desMediums nicht verstanden werden. Gerade von ambitionierten Journalisten aus dem Print, die viel zuviel an Inhalt transportieren möchten - und Musik nicht in ihr denken einbeziehen.

Ein guter Wortbeitrag unterscheidet sich im Aufbau kaum von einem guten Song. Und wenn man die Mechanismen versteht, dann lassen sich die eigenen Inhalte viel besser gliedern. Dann baut sich ein "Gebuater" wie von selbst (fast).

Und Ideen, Mensch ... Radio ... alles kann man machen. Sendungen unter Wasser oder aus dem Orbit. Warum muss da ein mehr oder weniger begabter Depp sitzen und seine Sicht der Welt transportieren? Unspannend! Dudel- oder Gruselfunk.

Woher kann Innovation kommen? Sicher nicht aus den Funkhäusern. Von den Podcastern? Den Offenen Kanalisationen? Das würde mich interessieren. Zett-be.

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am 18.12.2008 geschrieben am 18.12.2008 geschrieben

Hallo Herr Kraemer,

das kann ich Ihnen beantworten: nämlich unter anderem durch Technologien, die z.B. die Formatplanung aushebeln und sich um die Ablaufplanung eigenständig kümmern, damit der Redakteur sich um seine Ur- eigene Aufgabe besinnen kann: nämlich für sein Programm gute Musik finden und in einen Titelpool zu packen der in sich stimmig ist.- das wird sich sicherlich ändern wenn zunehmend nicht gestandene Radiomacher sich an der Programmproduktion versuchen.

Bis zum User generated Radio wurde der erste Laut.fm Radiokanal z.B. von einer solchen Technologie gesteuert mit dem Resultat, dass sich die Hörer im Forum fragten was denn bei anderen Sendern hochbezahlte Redakteuere machen während bei Laut.fm ein einzigartiger Mix lief, der viel durch die wohl durchdachte Konzeption des benutzten Titelpools entstanden ist.. Es geht also auch anders

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am 18.12.2008 geschrieben am 18.12.2008 geschrieben

Ich glaube, es gibt nicht einen Ansatz zu attraktivem Radioprogramm, zur Moderation, zur Einbindung von Musik, sondern viele verschiedene ... insofern würde ich für dieses wichtige Thema eher eine Podiumsdiskussion oder ein oder mehrere Workshops ansetzen, statt eines Vortrags.

Woher können die Inspirationen kommen? Aus dem Ausland, aus dem Internet, aus anderen Medien, aus dem Schatz alter Radioprogramme (gibt's da irgendwo ein Archiv?), von den Hörern... Obwohl ich glaube, daß das Hauptproblem des Radios nicht ein kreatives ist - Kreative Radiomacher gibt es (bestimmt) - sondern ein ökonomisches und strukturelles (föderale Struktur des Radiomarkts, Wettbewerbsvorteile der ÖR). Wie das Radio aus dieser Sackgasse rauskommen kann - in seinem eigenem Interesse -, sollte meines Erachtens ein wichtiges Diskussionssthema des Radiocamps sein.

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am 30.12.2008 geschrieben am 30.12.2008 geschrieben

Schrecklich technische Info, aber ich habe die Liste der Vorschläge mal um ein Interessensmeter ergänzt, das heißt ein
* (1) Thema

was jeder bei eigenem Interesse um einen Zähler erhöhen kann. Das hilft frühzeitig Interesse der Teilnehmer zu signalisieren.

Bitte auch unbedingt gerne die eigenen "darüber würde ich gerne reden / etwas hören" einfüllen, je mehr desto besser.

Und nicht vergessen, *camps leben vom Mitmachen d.h. selber beitragen ist angesagt. ;)
Nicole

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am 10.01.2009 geschrieben am 10.01.2009 geschrieben

Vielleicht sollte noch ein echter "Programmie" dabei sein?

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am 10.01.2009 geschrieben am 10.01.2009 geschrieben

Ich könnte versuchen jemanden von Radio Hamburg anzufragen, wie z.B. Jan Bastick, der auch selbst eine Agentur hat und u.a. Podcasts anbietet.
Soll ich?

VG
Michel

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am 10.01.2009 geschrieben am 10.01.2009 geschrieben

@Michel: klar super gern

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