mixxt

Hier kostenlos registrieren!

Willkommen bei mixxt!

Themen & Sessions

AutorBeitrag

am 30.10.2008 geschrieben am 30.10.2008 geschrieben

Die Diskussion ist eröffnet. Welche Themen und Sessions soll es auf dem Radiocamp geben?

Wir sind frei in den Formaten: Präsentation, Workshop, Podiumsdiskussion...

Ich fange gleich mal an! Mein Favoritenthema: Was ist Radio 2.0? Die Transformation des Radios im Internet - Radio wird sozial, interaktiv, nicht-linear.

Außerdem würde ich mir eine Weiterführung der spannenden Diskussion auf dem "New Radio Panel" der OMD wünschen: User Generated Content versus Wiederentdeckung des Qualitätsradio.

Was sind eure Wünschen / Themen / Vorschläge / Interessen?


Nach oben

am 07.11.2008 geschrieben am 07.11.2008 geschrieben

Auf jeden Fall Podcasts! Warum funktionieren sie, wie kann man sie machen, wo sind Erlösmodelle und wie können Sie das Medium weiterbringen...
Außerdem: Konsumwege fürs Radio in zwei Jahren. Wo geht der Weg hin?
Und und und :)

Nach oben

am 14.11.2008 geschrieben am 14.11.2008 geschrieben

Ich fänd's prima, wenn wir es schaffen würden, kompetente Programmleute ins Radiocamp zu holen. Inhalte und Formate sollten in der Themenliste ganz oben stehen. Auch in der digitalen Welt werden - unabhängig von Interaktionsmöglichkeiten, Verbreitungswegen und -kosten - nur Formate erfolgreich sein, die auch eine gewisse Hörerschaft auf sich vereinen können. Was gibt es hier für neue Ideen? Funktionieren die bekannten Formate unverändert auch im Netz? Wollen wir doch alle Mainstream hören oder liegt das Heil in der Nische? Wenn letzteres: Wie groß ist das Potential des sagenumwobenen Long Tails wirklich...?

Nach oben

am 20.11.2008 geschrieben am 20.11.2008 geschrieben

wie wärs mit neuen Technologien?
Alles was die Verknüpfung redaktioneller Inhalte mit der Interaktivität der Hörer erst ermöglicht , wie Archivinhalte in der Zweitvertwertung monetarisiert werden könnten. Wieviel Nischenprogramme sind notwendig? Wieviel maschinelle Automation kann/darf sein? Automatisierte und individualisierte Werbplanung für das Radio 3.0? Wie kann Radio 3.0 die Musikschaffenden retten?
und, und und-

Nach oben

am 20.11.2008 geschrieben am 20.11.2008 geschrieben

Ich möchte mal Trendforscher Sven Gábor Jánszky mit seinen Zukunftsvisionen zitieren: "Ich prognostiziere: Was für die Musikindustrie die Klingeltöne waren, sind auf lange Sicht für die Radiosender die Stimmen der Kultmoderatoren. Sie werden künftig entweder original oder künstlich moduliert den individualisierten Streams zugespielt, sie werden als Stimme und als Avatarfigur die Verkörperung der elektronischen Assistenten auf Handys. Ich als Programmdirektor würde mir jedenfalls schon heute die Stimmencharakteristika und Avatarverwertungsrechte meiner Moderatoren exklusiv sichern."

Welche Rolle spielen Moderatoren in der Radiozukunft? Können Avatare echte Emotionen auslösen? (Ich bezweifle das)

Ein weiteres Thema: Welche Rolle spielt die Glaubwürdigkeit und Authentizität?
Jeder weiß, wie im Radio - und nicht nur da – getrickst wird. Ist das ein "kriegsentscheidendes" Thema? Oder völlig egal und sowieso alles in Zukunft nur Plastik? Schließlich hat Obama bei Twitter und in seinem Blog wohl auch nur seltenst persönlich gebloggt, was seinem Erfolg keinen Abbruch tat.

Nach oben

am 21.11.2008 geschrieben am 21.11.2008 geschrieben

Janskys Avatar-Visionen haben meiner Ansicht nach genauso viel mit der Radiozukunft zu tun, wie der singende, klingende Badezimmerspiegel, den er auf den Medientagen München zum zentralen Dreh- und Angelpunkt der Kommunikationszukunft hochstilisiert hat. Unabhänging davon, dass mich persönlich diese Vorstellung seit "Die drei ??? und der Zauberspiegel" in meinen Albträumen verfolgt, wurde die "Innovation" bereits auf der IFA 2007vorgestellt... Wenn es irgendwann so weit kommen sollte, dass ein Algorithmus die Gags für einen virtuellen Harald Schmidt oder die Nachrichten für den Mioska-Bot schreibt, ist ohnehin alles zu spät. Dann haben die Spiegel die Weltherrschaft an sich gerissen und wir können uns nur retten, wenn wir mehrere Milliarden Jahren Pech in Kauf nehmen.

Kurz: Ich möchte meiner Vorschreiberin beipflichten. Pixel können keine Journalisten ersetzen. Oder um den geschätzten Kollegen Sven Oswald zu zitieren: "Wenn ich nur weit genug neben mir stehe, ist das doch auch irgendwie eine Projektion." Ein spannendes Thema wäre doch, inwiefern sich die Arbeit von Journalisten und Moderatoren in der digitalen Welt verändert. Welche neuen Aufgaben gibt es? Wie gelingt es, die Hörer trotz non-linearer Nutzung und mehr Konkurrenzangeboten an sich zu binden? Wird nicht die "Marke Mensch" in Zukunft wichtiger als die "Marke Sender"? Wer gibt dem Jukebox-Hördschungel Struktur? Und schließlich: Wo kommen Sie her, die neuen Radio-Personalitys?

am 21.11.2008 von Christian Lea bearbeitet.

Nach oben

am 21.11.2008 geschrieben am 21.11.2008 geschrieben

Die neuen Radio-Personalitys kommen genau daher, wo sie immer her kamen: Aus den jungen, unverbrauchten Praktikanten und Volontären, die dann irgendwann soweit sind.
Die Frage ist nur: Wie werden sie gehört? Terrestrisch? Digital? Mobil?

Nach oben

am 21.11.2008 geschrieben am 21.11.2008 geschrieben

Finde ich ein ausgezeichnetes und sehr wichtiges Thema.

Kann ich hiermit schon mal notieren? Das "Berufsbild des Radiomoderators in der digitalen Welt". Oder so ähnlich... Panel Discussion mit Inge Seibel-Müller, Christian Lea und Jan-Boyke Seemann.

Oder ist das Stoff für mehrere Sessions?

Nach oben

am 21.11.2008 geschrieben am 21.11.2008 geschrieben

Ich bin raus...das sollten lieber Menschen diskutieren, die etwas davon verstehen... ;-)
Das Thema ist aber allemal die ein oder andere Veranstaltung wert, denke ich.

Nach oben

am 24.11.2008 geschrieben am 24.11.2008 geschrieben

Ich war am Freitag beim HR. Dort wird gerade an einer neuen Struktur von HR-Info gebastelt. Und wer soll da in Zukunft eine wichtigere Rolle spielen?: der Moderator :-)

Ich halte das Thema wirklich für diskussionswürdig. Ich unterschreibe auch gerne die Aussage von Radiokollege Stephan Halfpapp: "Wir brauchen Spannung, keine Sprechroboter" bei kress.de bzw. radioszene.de vor wenigen Tagen. Das wäre ein guter Diskussionspartner. Und vielleicht Mike Nöcker vom Internetradio QUU.fm? Die setzen ja bekanntlich auf den Promifaktor. Und die sitzen auch noch in Hamburg.

Kollege Lea - nicht aussteigen! Klingt doch alles schon sehr kompetent :-)

Nach oben

Hier anmelden

Du bist noch kein Mitglied der Community?

alternative Logins

Melde dich alternativ mit deinem Zugang eines Drittanbieters an.

Community-Details

  • Suche nach:

  • Community-Name

    radiocamp 2010
    Radio der Zukunft

  • Dein Gastgeber ist

    Frank Felix Debatin

  • Online seit

    27.10.2008

  • Mitglieder

    549

  • Sprache

    Deutsch